
Samstag, 20. Februar 2010
Wie, es ist schon Februar?

Montag, 26. Oktober 2009
settled in
2 Wochen London stecken nun in meinen alten Knochen.
Davon hatte ich ganze 13 tage wunderbares Wetter und ich kann immer mit meinem Fahrrad durch die stadt kurven und meine Orientierung schulen.
Das ist eine ziemlich grosse Aufgabe, denn das Strassennetzt ist weitlaeufig und kein bisschen geometrisch. aber es macht mir spass neue Ecken in London zu entdecken und sogar anderen Touris den Weg erklaeren zu koennen. Das ist vielleicht ein tolles Gefuehl!
Meine Kontakte zu anderen menschen werden mehr und mehr. Ich werde von nun an mit einer Kollegin schwimmen gehen. (Das Ziel ist ein Triathlon, den einige Kollegen zusammen bestreiten wollen...) Und meine neuste Errungenschaft, die mein Gemuet erhellt: eine wunderbare WG.
No
ch wohne ich in meiner Traumwohnung, die ich euch endlich zeigen kann.
aber naechste Woche ziehe ich um, zu 3 britischen Jungs, mit denen ich schon letzte Woche unglaublich viel Spass hatte.
Um uns gegenseitig kennenzulernen waren wir auf Pubtour, was eine teure Angelegenheit ist.
Ich muss noch lernen besser mit meinen Finanzen zurecht zu kommen. Aber wenn ein Bier schon 3 Pfund 50 kostet, dann kann man sich vorstellen, wie so ein Abend ausgeht, wenn man auch noch tanzen geht usw.
Ich habe in den letzten naechten aufgehoert zu rechnen, das macht einen nur krank.
Zurück zur WG: Mit mir werden Mike, Rich und Chris die Wohnung teilen. Das kleine viktorianische Häuschen steht in einem nördlichen Stadtteil Londons, der mit vielen Kneipen und sogar einem Park ausgestattet ist. Die Jungs sind auch alle mitte 20 und arbeiten als Computermensch, als Produktdesigner und als Buchhalter. Das klingt jetzt vielleicht eher abschreckend, ne? Die guten alten V orurteile (gegen Informatiker) werden aber widerlegt und wir sind uns in der WG einig, dass man ein Wohnzimmer haben muss, in dem mindestens ein Bier getrunken wird, bevor man ins Bett darf. Nein, diese Regel existiert natürlich nicht, aber ich habe sie kurz erfunden um euch den Charakter der WG zu erklären.
Meine Praktikumsstelle stellt sich als ein Gluecksgriff heraus. Die Leute dort sind freundlich und wir sind ein internationales Team. Meinen Lunch nehme ich gewoehnlich mit Indern, Chinesen, Taiwanesen, Iranern und Briten ein. Aber wir haben auch einen afrikaner, einen Mexikaner, ... alles an Bord. Es klingt vielleicht doof, aber ich freue mich fast jeden tag über diese Mischung an Kollegen. Und an dem Viertel, in dem das Büro liegt. Ich bin nämlich jeden Mittag von herrlichen Currydueften und abgefahrenen Stoffläden abgelenkt. Ganz in der Nähe ist eine Moschee und manchmal fühle ich mich wie in Bangladesh.
Auch arbeitet mein Büro ziemlich eng mit der Uni zusammen und ich darf wahrscheinlich nächste Woche auch zu Vorlesungen gehen.
Eine sehr gute Mischung zwischen Lernen, Arbeiten und einfachem ausgebeutet werden macht mein Praktkum aus.
Soweit erstmal.
Alles Liebe Eure Marie
Dienstag, 13. Oktober 2009
Hooray the drunken sailor..
Wie viel ihr alle so erlebt, das erscheint mir wirklich wie ein riesen Abenteuer und ich bin hier im absoluten Luxushimmel gelandet!
Leider ist meine Internetverbindung gerade nicht fähig, ein Bild hochzuladen aber jetzt muss ich Euch halt beschreiben wie ich direkt zwischen London Bridge und Tower Bridge in einem Edelappartment residiere.
Ich weiß nicht ob ich das weiter sagen darf, aber Euch doch bestimmt... die Miete liegt bei 500 €. Und das ist richtig billig! Ein Schnäppchen... die Miete wird nicht nur für 3 Stunden sondern gleich für eine ganze Woche gezahlt. Hooray.Ich sags Euch. Mir geht der Arsch auf Grund bei diesen Preisen hier. Noch bin ich ja wohl behütet und darf es mir gut gehen lassen, aber in spätestens zwei wochen sitz ich nicht mehr in diesem warmen Nest sondern werd stattdessen wahrscheinlich auf Jobsuche gehen.
Heute war mein erster Praktikumstag. Es war nicht sonderlich aufregend aber trotzdem spannend. Meine Kollegen sind aus aller Welt. Afrikaner, Asiaten, Europäer, aus dem Nahen Osten kommen sie und sogar ein paar Briten sind dabei. Es fasziniert mich wirklich, wie toll die Zusammenarbeit klappt und was für ein buntes Bild es ist, wenn ich in unser Großraumbüro gucke.
Parties waren leider noch nicht am Start. Ich kenn noch zu wenig Menschen und ich bin ja auch erst seit dem letzten Wochenende hier.
Aber die ersten Bekanntschaften entstehen und ich bin ein bisschen versöhnt mit dieser fahrradunfreundlichen, wahnsinnig lauten, vollen Stadt.
London kommt mir vor wie ein riesiger, moderner, westlicher und pseudo-geordneter Slum.
Tjaja, so ist das hier.
Ich hoffe das bild bald zeigen zu können.
Viel Liebe zu Euch in die ganze Welt! Eure Marie